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Dienstag, 28. Juli 2015

Rettung von 7 kleinen Sumpfohreulen

Sumpfohreulen sind Bodenbrüter und brüten in offenem Gelände mit niedriger, aber dichter Vegetation, vor allem in Mooren und Verlandungszonen. Durch Entwässerung von Feuchtgebieten sowie Kultivierung von Heide- und Dünenlandschaften findet die Sumpfohreule kaum noch geeignete Brutplätze und ist daher in ihrem Bestand stark gefährdet ist. In der "Roten Liste" der BRD ist sie als "vom Aussterben bedroht" eingestuft.



Im Naturschutzgebiet "Fiener Bruch" (Jerichower Land) wurden leider bei einer bis dahin unentdeckten Brut einer Sumpfohreule das Muttertier sowie 2 Jungtiere Opfer der maschinellen Grasmahd. Die noch im Nest verbliebenen 3 Jungen sowie 4 Eier konnten gerettet werden. Die Eier wurden weiter berütet und es schlüpften alle 4 Junge. Die 7 kleinen Eulen werden nun von Hand aufgezogen und sollen später wieder ausgewildert werden.

Weitere Einzelheiten sind in einem Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung nachzulesen.
maschinellen Grasmahd im Naturschutzgebiet „Fiener Bruch“ (Jerichower Land)

Rettung von sieben Sumpfohreulen: Wuschelige Orgelpfeifen in Ilbersdorf | Bernburg - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.mz-web.de/bernburg/rettung-von-sieben-sumpfohreulen-wuschelige-orgelpfeifen-in-ilbersdorf,20640898,31321494.html#plx1249213766
maschinellen Grasmahd im Naturschutzgebiet „Fiener Bruch“ (Jerichower Land)

Rettung von sieben Sumpfohreulen: Wuschelige Orgelpfeifen in Ilbersdorf | Bernburg - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.mz-web.de/bernburg/rettung-von-sieben-sumpfohreulen-wuschelige-orgelpfeifen-in-ilbersdorf,20640898,31321494.html#plx1249213766
maschinellen Grasmahd im Naturschutzgebiet „Fiener Bruch“ (Jerichower Land)

Rettung von sieben Sumpfohreulen: Wuschelige Orgelpfeifen in Ilbersdorf | Bernburg - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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maschinellen Grasmahd im Naturschutzgebiet „Fiener Bruch“ (Jerichower Land)

Rettung von sieben Sumpfohreulen: Wuschelige Orgelpfeifen in Ilbersdorf | Bernburg - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
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maschinellen Grasmahd im Naturschutzgebiet „Fiener Bruch“ (Jerichower Land)

Rettung von sieben Sumpfohreulen: Wuschelige Orgelpfeifen in Ilbersdorf | Bernburg - Mitteldeutsche Zeitung - Lesen Sie mehr auf:
http://www.mz-web.de/bernburg/rettung-von-sieben-sumpfohreulen-wuschelige-orgelpfeifen-in-ilbersdorf,20640898,31321494.html#plx1249213766

Montag, 13. April 2015

Erste Eulen geschlüpft

Bei folgenden Webcams kann man nun die ersten Eulen-Küken beobachten:

- Schleiereulen-Webcam von Vogelbescherming Nederlande > > >

- SWR-Webcam Uhu Lotte > > >

- Webcam bei den Uhus am Hildesheimer Dom > > >

Dienstag, 31. März 2015

Uhu-Brut am Hildesheimer Dom

Auch am Hildesheimer Dom brütet der Uhu wieder.

Da die jungen Uhus am Brutort des letzten Jahres am Westwerk des Doms durch den hohen Abstieg und befahrene Straßen in der näheren Umgebung gefährdet waren, wurde dem Uhu ein neuer Nistplatz am Kreuzgang angeboten. Der Uhu jedoch hatte andere Pläne und wählte wieder den Nistkasten am Westwerk. Dort hat man einen neuen geräumigeren Nistkasten angebracht, da der im letzten Jahr genutzte recht kleine Kasten für Turmfalken gedacht war, die dort auch schon mehrmals gebrütet hatten.

Ein Klick auf das Bild führt zur Webcam. Das Bild auf der Webseite des Hildesheimer Doms aktualisiert sich alle paar Sekunden.




Mittwoch, 18. März 2015

Uhu-Webcam: Uhu Lotte brütet wieder

Auch in diesem Jahr ist das Uhu-Weibchen Lotte wieder über die SWR Uhu-Webcam zu beobachten.

Lotte hat in den letzten Tage bereits 3 Eier gelegt und brütet.

Ein Klick auf den Screenshot führt zur Uhu-Webcam.

http://webcam.pixtura.de/SWR_UHU/index.php




Dienstag, 17. März 2015

Waldkauz-Webcam: Das erste Ei

Auch im Kasten der Waldkäuze tut sich was. Das erste Ei ist gelegt und das Waldkauz-Weibchen hat begonnen zu brüten.

Es lohnt sich, nun auch bei der Waldkauz-Webcam von Beleef de lente von Vogelbescheerming Nederland vorbei zu schauen.

Ein Klick auf den Screenshot führt zur Webcam.

http://www.beleefdelente.nl/vogel/bosuil



Mittwoch, 11. März 2015

Uhu in Kevelaer

Wie ich bereits öfter berichtete, breitet sich der Uhu weiter aus und wird auch zunehmend in Städten angetroffen.



Heute morgen las ich in der RP Online, dass nun auch ein Uhupaar im Wallfahrtsort Kevelar gesichtet wurde. Die Rufe eines Uhu-Männchens wurden bereits seit Ende Januar gehört. Nun hat es wohl eine Partnerin gefunden.

Auf dem Facebook-Account von St. Marien in Kevelaer sind einige Fotos zu sehen.


Montag, 23. Februar 2015

Schleiereulen Webcam

Bald beginnt die Brutzeit der Eulen. Bei den ersten Eulen-Webcams können schon Aktivitäten beobachtet werden.

Auf der Website von Beleef de Lente von Vogelbescheerming Nederland kann man verschiedene Vogelarten beobachten, unter anderem Schleiereulen, Steinkäuze und Waldkäuze.

Ein Schleiereulenpaar sitzt bereits im Kasten und man kann ihnen tagsüber beim Schlafen und bei der gegenseitigen Gefiederpflege zusehen. Auch Paarungen sind zu beobachten. Wie Marc van Leeuwen im zugehörigen Weblog erklärt, dienen diese zur Verstärkung der Paarbindung und führen noch nicht zur Befruchtung. Das Männchen muss der Partnerin in den nächsten 1-2 Monaten beweisen, dass es in der Lage ist, genügend Futter für die Aufzucht von Jungen zu bringen. Erst, wenn er das Weibchen davon überzeugt hat, wird sie beginnen, Eier zu produzieren. Da es zur Zeit reichlich Mäuse in der Nähe des Brutplatzes gibt, stehen die Chancen gut.

Der Klick auf den Screenshot führt zur Webcam.

http://www.beleefdelente.nl/vogel/kerkuil

Mittwoch, 18. Februar 2015

TV Tipp "Die Reise der Schneeeule"

Die Reise der Schneeeeulen

Tierdoku, 2014
Regie: Klaus Weißmann, Dietmar Nill

Arte
Samstag 21.02.2015 18:00 Uhr
Montag 02.03.2015 18:25 Uhr

Das Video kann man zur Zeit auch auf der Website von > > > Arte ansehen.


Schneeeulen leben nördlich des Polarkreises. Ihr Hauptnahrungsquelle sind Lemminge. Diese vermehren sich alle 4-7 Jahre massenhaft. Nur in diesen Jahren ist auch genug Nahrung für eine Brut der Schneeeulen vorhanden. Schneeeulen legen dann bis zu 11 Eier. Jedes Schneeeulen-Küken verschlingt bis zu 4 Lemminge pro Tag.

In den letzten Jahren scheinen in einigen Gebieten der Tundra diese Massenvermehrungen jedoch auszubleiben. Die Schneeeulen wandern dann auf der Suche nach Nahrung weiter nach Süden. In ganz besonderen Jahren tauchen die Eulen dann sogar in Deutschland auf. Zwischen 2002 und 2014 wurden Schneeeulen vereinzelt in Mitteleuropa gesichtet, was als ornithologische Sensation gilt.

Die Dokumentation zeigt in wunderbaren Bildern die Reise der Schneeeulen und die Anpassung verschiedener Tiere an die unwirtlichen klimatischen Bedingungen.



Sonntag, 15. Februar 2015

Uhu-Brut am Hundertwasserhaus in Bad Soden am Taunus

Wie ich schon öfter berichtete, nehmen Sichtungen und Bruten von Uhus in Städten zu.. Von einer Uhu-Brut an einem ungewöhnlichen Platz berichtete mir Klemens Fischer vom NABU Bad Soden.

Mitte April 2014 saß auf einer Terrasse des Hundertwasserhauses in Bad Soden am Taunus unerwartet ein junger Uhu. Erst zu diesem Zeitpunkt entdeckten die herbeigerufenen Mitarbeiter des NABU, dass auf der höchsten Terrasse des Hundertwasserhauses ein Uhu brütete und insgesamt 3 Junge geschlüpft waren. Zu diesem Zeitpunkt waren die jungen Uhus ca. 7 Wochen alt.

Eine zunehmende Anzahl von Fotografen freute sich, jeden Abend die jungen Uhus beobachten zu können.

Klemens Fischer hat mir einen Bericht über die Uhubrut für die > > > Eulenwelt zur Verfügung gestellt. Hier sind auch tolle Fotos der Uhus vor der wunderbaren Kulisse des Hundertwasserhauses zu sehen.


Mittwoch, 20. August 2014

Uhus in Kleingartenkolonie in Hamburg

Leider brütet der Uhu auf dem Ohlsdorfer Friedhof schon seit einigen Jahren nicht mehr. Das Weibchen ist weiterhin in ihrem Revier zu beobachten und auch ein Männchen ist anwesend. In Herbst und im zeitigen Frühjahr rufen und balzen die beiden und es werden auch Vereinigungen beobachtet. Uhuline ist im Frühjahr häufig in der Nähe der Nistschale zu sehen und besucht diese auch, aber sie schreitet nicht zur Brut. Der Grund ist leider unbekannt.


Auf dem folgenden Foto ist deutlich der weiße Kehlfleck des rufenden Uhus zu sehen:



Um so mehr habe ich mich gefreut, als ich heute einen Bericht im Hamburger Wochenblatt über junge Uhus in einer Kleingartenkolonie in Hamburg las. Ein Uhupaar hat, wie schon im vergangenen Jahr, an einem leerstehenden Gebäude in der Nähe des Stadtparks gebrütet und 2 Junge großgezogen, die sich nun schon seit Mitte Juni in einer Kleingartenkolonie in der Nähe tummeln, dort in Bäumen die Tage verschlafen und abends auf Jagd gehen. In einem Bericht über die Brut des letzten Jahres hat der Fotograf Gerhardt Brodowski auf seiner Webseite über die Schwierigkeiten und Störungen bei der Jungenaufzucht an diesem Gebäude geschrieben. Im nächsten Jahr wird aber an dem Haus keine Brut mehr stattfinden, da es demnächst abgerissen werden soll.

Uhu scheinen in dieser Gebiet in Hamburg verbreitet zu sein. Möglicherweise handelt es sich um Nachkommen des Uhupaares auf dem Ohlsdorfer Friedhof.  Der Brutplatz am Stadtpark ist etwa 3 km (Luftlinie) vom Uhulines Revier auf dem Friedhof entfernt.

2010 konnte ich eine Uhubrut etwa in der Mitte der beiden Uhureviere, ebenfalls an einem leerstehenden Gebäude beobachten. Dort hatte ein Uhupaar auf einem Balkon des Gebäudes gebrütet und 2 Junge großgezogen.



Als ich einen der Innenhöfe des Gebäudes betrat, saß dort etwa 10 m von mir entfernt ein Uhu auf einem Pfahl, schaute mich ganz ruhig an und flog nicht weg. Das war eine meiner eindrucksvollsten Begegnungen mit einer Eule.




Mittwoch, 28. Mai 2014

Uhus breiten sich aus

Über die Ausbreitung des Uhus berichten Focus online (Regional Mainz) und Echo Rhein-Main.

Noch  bis weit ins 20. Jahrhundert wurden junge Uhus aus den Nestern ausgehorstet und von Jägern zur sogenannte "Hüttenjagd" auf Krähenvögel, einer Lockjagd mit der lebenden Eule, die inzwischen verboten ist, verwendet. Auch intensive Bejagung hatte diese Art, die von Jägern als Konkurrent verfolgt wurde, fast ausgerottet. In den 1960-er Jahren gab es in Deutschland nur noch etwa 40 Brutpaare des Uhus.



Anfang der 1970-er Jahre begannen Naturschützer und Jäger mit verschiedenen Initiativen zum Schutz des Uhus. In einigen Gebieten wurden auch in Gefangenschaft gezüchtete Uhus ausgesetzt und der Uhu so wieder angesiedelt.

In Rheinland-Pfalz sind inzwischen wieder 300 bis 350 Brutpaare heimisch. Auch in Hessen, wo das erste Uhupaar 1977 im Kreis Limburg-Weilburg Junge aufzog,  ist der Uhu inzwischen wieder flächendeckend mit etwa 200 Brutpaaren verbreitet. Auch in Schleswig-Holstein, wo es seit Mitte des 19. Jahrhunderts keine Uhus mehr gab, wird der Uhubestand nach Auswilderungen seit etwa 1980 inzwischen auf etwa 400 Brutpaare geschätzt.

Uhus brüten bevorzugt in Wäldern, an Felswänden oder in Steinbrüchen. Da aber gute Brutplätze zunehmend knapper werden, brüten sie inzwischen auch in Ruinen, an Schutthalden oder in der Nähe von Mülldeponien. Ein besonderes Beispiel ist die Brut eines Uhus vor einigen Jahren im Hamburger Hafen inmitten der Schrottverladung auf einer Trennwand zwischen Kaimauer und Hafenkränen. Zunehmend wagen sie sich auch in die Nähe von Siedlungen und sogar in die Städte selbst, in denen sie ein reiches Nahrungsangebot finden. Sie erbeuten dort v.a. Ratten, Igel, Kaninchen, Tauben, Krähen und Enten. Neben den in diesem Jahr gemeldeten Brutplätzen in Marburg und Hildesheim wurde in den vergangenen Jahren auch von Bruten  in Osnabrück, Lüneburg, Lübeck, Oppenheim, und anderen Städten berichtet. In Hamburg brüten inzwischen mehr als 6 Paare. Interessant waren v.a. die Brut auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Leider brütet dieses Paar seit einigen Jahren nicht mehr. Auch aus vielen europäischen Großstädten wie Helsinki, Stockholm, Lyon, Marseille und Wien wurden Uhubruten gemeldet.


Dienstag, 20. Mai 2014

Uhus in einem Industrieturm in Minden

Auch aus Minden wird von der Brut eines Uhupaares in einem Gebäude berichtet. Die Vögel nisten bereits seit etwa 10 Jahren regelmäßig in einem Industrieturm im Mindener Land und ziehen regelmäßig trotz des dort tagsüber herrschenden Lärms ihre Jungen groß. Der genaue Standort wird natürlich geheimgehalten. Das Mindener Tagesblatt berichtet über die Beringung von 3 Jungvögeln.

Samstag, 17. Mai 2014

Uhubrut auch am Hildesheimer Dom

Auch in Hildesheim brütet in diesem Jahr ein Uhupaar mitten in der Stadt im Westwerk des Hildesheimer Doms.

Die Brut war zunächst nicht entdeckt worden, da die Webcam, die im letzten Jahr die Brut eines Turmfalkenpaares überwacht hatte, eineige Zeit wegen der Sanierungsarbeiten am Dom nicht eingeschaltet war. Erst beim Wiedereinschalten der Kamera entdeckte man den Bewohnerwechsel.



Einer der 3 junger Uhus fiel am 16.05.2014 aus dem Nest, überlebte den Sturz aus knapp 25 m Höhe aber unverletzt und wird nun in einer Aufzuchtstation weiter betreut.

Hier geht es zur Webcam (bitte etwas Geduld haben, es dauert einige Zeit, bis ein Bild erscheint)